Donnerstag, 19. Juli 2012

Pressemitteilung zur Dresdner Schlössernacht 2012


  Dresden, den 15.07.2012

Entspanntes Schlendern, Schwofen und Genießen bei der
4. Dresdner Schlössernacht
Über 250 Künstler sorgten für ein musikalisches Feuerwerk

Von Sabine Mutschke:

Eine Nacht lang am Elbhang flanieren, Kunst und Kultur erleben und den tollen Blick auf Dresden bewundern – die Idee der Dresdner Schlössernacht fand auch in diesem Jahr enormen Zuspruch bei den Dresdnern und ihren Gästen. Insgesamt besuchten 6000 Menschen am Samstag das restlos ausverkaufte Fest, das die fantasievoll verwandelten Parkanlagen von Schloß Albrechtsberg, Schloss Eckberg, Lingnerschloss und Saloppe eine Nacht lang vereinte.



Auf 15 Bühnen und Spielstätten konnten die Gäste eine enorme Bandbreite von Musikrichtungen erleben - vom flotten Boogie bis zu handgemachter Rockmusik, von witzigen Gassenhauern bis zu preisgekrönter Klassik, von latein-amerikanischen Rhythmen bis zum gefühlvollen Chanson. Rund 75 Prozent der Künstler kommen aus Dresden und Umgebung.

Ich bin immer wieder fasziniert von dem geballten Talent und der enormen Spielfreude unserer Künstler“, so die künstlerische Leiterin Sylvia Grodd. „Nach der Absage des Feuerwerks hatten wir das Bühnenprogramm von 200 auf 250 Künstler aufgestockt, und
sie haben wirklich ein musikalisches Feuerwerk gezaubert und die Menschen begeistert.
Vielerorts gab es ganz viel Nähe zwischen den Künstlern und Besuchern – und damit Gänsehaut für uns als Veranstalter.“

Zu vorgerückter Stunde sorgten die fantastischen Projektionen am Schloss Albrechtsberg
für einen besonderen Höhepunkt. Hier beobachten die Besucher mit Staunen, wie die Videoprojektionen die Fassade scheinbar in Bewegung versetzten. Konzipiert als eine Reise durch die Jahreszeiten wuchsen Bäume in den Himmel, huschten Schmetterlinge über die Mauern, brachte ein Herbststurm die Fassade zum Bröckeln, rieselten Schneeflocken leise herunter.


Auf die neu entwickelten Projektionen haben wir einen größeren Fokus gelegt und den Beginn extra vorverlegt, um das fehlende Feuerwerk etwas zu kompensieren“, sagt Mirco Meinel, Geschäftsführer der First Class Concept GmbH, die die Schlössernacht veranstaltet. „Dennoch – ein Feuerwerk gehört zur Schlössernacht unbedingt dazu, auch wir haben es vermisst. Bevor der Wachtelkönig im nächsten Jahr wieder sein Veto einlegt, wollen wir
gemeinsam mit den Behörden unbedingt eine neue Variante für ein Feuerwerk erarbeiten.“

Der Termin für die 5. Auflage der Dresdner Schlössernacht steht schon fest: 13. Juli 2013.
Impressionen von der diesjährigen Dresdner Schlössernacht findet man ab Montag auf

Hintergrund
Das Areal der Dresdner Schlössernacht entspricht einer Fläche von rund 50 Fußballfeldern, die von fünf Kilometer langen, illuminierten Wandelwegen durchzogen wurde. Sie verbanden
15 Bühnen und Spielstätten, sie führten zu Schlemmer- und Erfrischungsinseln und zu geheimnisvoll illuminierten Orten. Rund 25 Gastronomen sorgten für vielfältigen Geschmack und ein gutes Bauchgefühl – von Grillwust bis Sushi, von Crepes bis zum klassischen Fischbrötchen reicht das Angebot. Überall luden Sitzgruppen zum Verweilen, Schlemmen und Genießen ein, oft verbunden mit einem tollen Blick auf Dresden.

Künstlerische Vielfalt für jeden Geschmack
Mehr als 250 Künstler waren bei der Dresdner Schlössernacht zu erleben. Sie präsentierten einen Querschnitt durch alle denkbaren Musikrichtungen, vom flotten Boogie bis zu handge-machter Rockmusik, von witzigen Gassenhauern bis zu preisgekrönter Klassik, von latein-amerikanischen Rhythmen bis zum gefühlvollen Chanson. Tanzbegeisterte Festbesucher kamen in diesem Jahr besonders auf ihre Kosten. Für sie wurde am Lingnerschloss und Schloss Albrechtsberg Tanzböden gelegt, wo sie zu flotter Tanzmusik das Tanzbein schwingen konnten. In der Saloppe dagegen verführte feinste Swing- und Jazzmusik zum Tanzen. Insgesamt wurde an fünf Orten Platz zum Schwoof nach Musik verschiedenster Stile geschaffen.

Immer wieder begegnete man kostümierten Fabelwesen und traf auf frühere Schlossherren und deren Zeitgenossen. Neben dem ehemaligen Schlossherrn und Odolkönig Lingner war Karl May in seinem Jubeljahr vor Ort. Außerdem schaute die Erfinderin des Kaffeefilters Melitta, vorbei. Auch Prinz Albrecht wurde gesehen – er hatte gemeinsam mit Lord Findlater, Karl August Lingner und einem Jungpionier die „Elbhangzombis“ gegründet und unterhielt das Publikum mit musikalisch-verbaler Pöbelei.

Neu: Der JugendKunstweg als ein Ort der Fantasie
Zum ersten Mal war die JugendKunstschule bei der Schlössernacht dabei. Sie belebte den traditionellen Weg der Künste, wo sich bislang Dresdner Maler präsentiert hatten, und
zeigte den Besuchern die Vielfalt der künstlerischen Angebote, die auch auf Schloss Albrechtsberg zu Hause sind. Insgesamt waren 90 Akteure der JugendKunstschule beteiligt. Vom Tanz über Märchen und kreative Drucktechnik bis hin zu Malerei und Keramik reichte die Palette, und man konnte sich mit Prinz Albrecht und Rosalie fotografieren lassen.

Mehr Informationen zu den beteiligten Künstlern unter www.dresdner-schloessernacht.de